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Bundesregierung äußert sich zu Kritik des Bundesrechnungshofs am MDK

Für die Bundesregierung ist die Kritik des Bundesrechnungshofs am Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) nachvollziehbar und wird von ihr grundsätzlich geteilt. Dies geht aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Der Rechnungshof hatte 2012 moniert, dass der MDK für seine Aufgabenwahrnehmung nicht hinreichend finanziert sei und deshalb auf Mehrarbeit der Mitarbeiter angewiesen sei sowie zunehmend regelhaft auf externe Gutachter zurückgreifen müsse. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) prüfe deshalb, wie die Selbstverwaltung der MDK und die Aufsichtsbehörden dabei unterstützt werden könnten, die Haushalte der Dienste stärker an deren Bedarf auszurichten.
Trotz der Kritik betont die Bundesregierung, dass der MDK arbeitsfähig sei und beispielsweise bei der Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze mit einer guten organisatorischen Vorbereitung und großem Engagement eine sehr gute Systemumstellung ermöglicht habe. Zudem habe sich die Zahl der Mitarbeiter des MDK nach Angaben des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) seit dem Jahr 2014 um 562 auf 8.968 im Jahr 2016 deutlich erhöht.

PDF-Download der Bundesregierung von der Homepage des Deutschen Bundestages