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Europaparlament billigt Überwachungsverfahren für Medizinprodukte

Das Europäische Parlament hat heute verschärfte Überwachungs- und Bescheinigungsverfahren für Medizinprodukte gebilligt. Sie sollen dazu beitragen, dass medizinische Implantate wie Hüftersatz oder Brustimplantate den Vorschriften vollständig entsprechen und eine bessere Rückverfolgbarkeit gewährleistet wird. Die Abgeordneten verabschiedeten in Straßburg ebenfalls eine Verschärfung der Informationspflicht und der ethischen Anforderungen für Medizinprodukte, die bei Schwangeren oder DNA-Untersuchungen verwendet werden.
Die neuen Vorschriften sehen unter anderem unangemeldete Kontrollen bei den Herstellern vor, nachdem die Medizinprodukte in den Verkehr gebracht wurden. Für Medizinprodukte mit hohem Risiko, wie Implantate oder HIV-Tests, ist ein zusätzliches Sicherheitsüberprüfungsverfahren vorgesehen. Ein Implantationsausweis für Patienten soll es Patienten und Ärzten ermöglichen, ein implantiertes Produkt zurückverfolgen zu können.

Der angenommene Text wird in Kürze hier verfügbar sein.