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Fonds zum Strukturwandel in der Krankenhausversorgung fast ausgeschöpft

Die Bundesländer haben bis zum 31. Juli 2017 beim Bundesversicherungsamt 66 Anträge auf Auszahlung von Fördermitteln aus dem Strukturfonds gestellt und das zur Verfügung stehende Volumen in Höhe von 500 Millionen Euro mit insgesamt 483,81 Millionen Euro nahezu ausgeschöpft. Laut Pressemitteilung der Behörde haben bis auf vier Bundesländer alle Antragsteller den ihnen nach dem Königsteiner Schlüssel zustehenden Anteil an Fördermitteln ausgeschöpft. Frank Plate, Präsident des Bundesversicherungsamtes, sieht durch die Zahlen bestätigt, „dass der Strukturfonds eine wichtige Motivation für Investitionen in Strukturreformen“ sei.
Im Zuge der Bewilligungen durch das Bundesversicherungsamt sind laut der Pressemitteilung mit Mitteln aus dem Fonds bisher sieben Konzentrationsvorhaben, eine ersatzlose Schließung eines Krankenhauses und eine Umwandlung eines Krankenhauses in eine nicht akutstationäre Versorgungseinrichtung gefördert worden. Auch die zur Entscheidung ausstehenden Vorhaben beträfen ganz überwiegend Konzentrationsvorhaben (zirka 64 Prozent), etwa 18 Prozent der Vorhaben zielten auf eine Umwandlung und rund 18 Prozent auf eine ersatzlose Schließung.