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Regierung will Arzneimittelversorgung in der GKV stärken


Nach einem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf sollen die Preise für neue, hochwertige Arzneimittel künftig effektiver gedeckelt werden. Der Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (AMVSG) sieht dazu unter anderem vor, das Verfahren zur Nutzenbewertung und Preisbildung von Arzneimitteln weiterzuentwickeln. Zudem soll das seit 2010 geltende Preismoratoriums bis zum Ende des Jahres 2022 verlängert werden, das für Arzneimittel gilt, die ansonsten keinen Preisregulierungen unterliegen. Dabei soll eine jährliche Preisanpassung ermöglicht werden, die sich an der Inflationsrate orientiert. Allein diese Maßnahme soll Mehrausgaben in Höhe von jährlich rund 1,5 bis 2 Milliarden Euro verhindern.
Der Arzneimittelbereich hatte laut der Erläuterung des Entwurfs im Jahr 2015 ein Ausgabenvolumen von rund 35 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Anteil von 17,2 Prozent an den gesamten Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung.

Download des Gesetzentwurfs von der Homepage des Deutschen Bundestages